Auf seinem siebten unter eigenem Namen veröffentlichten Album „Songs With Words“ kombiniert der 1979 in Boston geborene und heute in Berlin lebende Pianist und Komponist MALAKOFF KOWALSKI Miniaturen klassischer Komponisten (CHOPIN, SCHUMANN, KHATCHATURJAN, RAVEL, GRIEG…) mit von ihm gesungenen Gedichten des legendären amerikanischen Poeten ALLEN GINSBERG. In Zusammenarbeit mit den Pianisten Igor Levit, Johanna Summer und Chilly Gonzales entstand ein aus vierzehn Stücken bestehender Zyklus, der eine innovative Verbindung zwischen europäischer Klaviertradition und der Dichtung der Beat-Generation darstellt. Das Ergebnis fünfjähriger Arbeit ist eine neuartige Kombination aus Miniaturen klassischer Werke und Singer-Songwriter-Stücken – stilistisch treffen hier WAITS, BOWIE und MORRISON auf BILL EVANS, KURT WEILL oder MICHEL LEGRAND. Der leise, introspektive Gesang folgt hierbei strikt dem, was das Klavier in seinen Motiven und Themen vorgibt. Die Klavierwerke wiederum wurden bis auf wenige, unmerkliche Ausnahmen ebenfalls in ihren unveränderten Urfassungen gespielt. Der Albumtitel wurde bewußt in Anlehnung an Mendelssohns „Lieder ohne Worte“ gewählt – obwohl keines dieser Lieder für dieses Album ausgewählt wurde. Eine wunderschöne „neue Stilrichtung“, auch und gerade für „Klassik-Skeptiker“ geeignet. Sehr zu empfehlen! (Sony Classical) TheRealPal
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