Beale Street

on Monday, 04 March 2019. Posted in Film

Regie: Barry Jenkins

Beale Street

Oscar-Preisträger Barry Jenkins, der bereits mit „Moonlight“ ein Meisterwerk schuf, stellt in BEALE STREET mit viel Feinfühligkeit der Willkür einer weißen Justiz eine junge und tiefe Liebe entgegen „wie man sie seit vielen Jahren nicht mehr auf der Leinwand gesehen hat“ (Tagesspiegel). Der Film basiert auf dem Bestseller-Roman des preisgekrönten US-Autors James Baldwin und erzählt eine berührende Liebesgeschichte im Amerika der 70er Jahre, in dem Rassismus gegenüber Farbigen an der Tagesordnung stand. Die 22jährige Tish und der Bildhauer Fonny sind ein junges Paar im ärmlichen Viertel Harlem. Fonny wird fälschlicherweise der Vergewaltigung an einer Puerto-Ricanerin beschuldigt und kommt ohne Prozess unschuldig ins Gefängnis. Kurze Zeit später erfährt Tish, dass sie von Fonny ein Kind erwartet. Mit Zuversicht versichert sie ihm, ihn noch vor der Geburt aus dem Gefängnis zu holen. Mit Hilfe der Familie versucht sie mit allen Mitteln seine Unschuld zu beweisen. „Beale Stree“ ist eine persönliche, kraftvolle Hommage an die weise Bilder- und Wortwelt des Schriftstellers. In poetischen Zeitreisen zeichnet der Filmemacher die emotionale Berg- und Talfahrt seiner Protagonisten in einer unversöhnlichen, von Rassismus zerrissenen Welt nach und zeigt, dass Liebe und Menschlichkeit alle Zeiten überdauern. „Baldwins Vision auf die Leinwand zu bringen und mithilfe der Schauspieler und der Crew hinter der Kamera, die für mich wie eine Familie waren, zum Leben zu erwecken, ist mein Weg, meinem Lieblingsautor Respekt zu zollen.“ so der Kommentar des Regisseurs. Kommt am 7. März ins Kino.