I can only imagine

on Thursday, 12 July 2018. Posted in Film

Regie: Andrew Erwin und Jon Erwin

I can only imagine

Zehn Minuten. Länger habe er nicht gebraucht, um seinen Megahit „I Can Only Imagine“ zu schreiben, wird Bart Millard später sagen. Tatsächlich beginnt seine unglaubliche Erfolgsgeschichte jedoch viel früher: Bart Millard wächst auf einer Farm in Texas auf. Sein cholerischer Vater Arthur (Dennis Quaid) hat nichts für den sensiblen Sohn übrig. Als die Mutter die Familie verlässt, bleibt Bart allein mit seinem gewalttätigen Vater zurück. Nach einem schweren Unfall beim Football muss er sich ein neues Wahlfach suchen und landet im Schulchor. Die Lehrerin fördert sein Talent, doch von seinem Vater erntet Bart (J. Michael Finley) nur Spott. Gleich nach dem Schulabschluss ergreift er die Flucht und tingelt mit der Band MercyMe durch die Staaten. Er hofft auf einen Plattenvertrag, doch der Durchbruch lässt auf sich warten. Erst als Bart sich endlich der Vergangenheit stellt und seinen Vater wiedersieht, kann er den Song schreiben, der zur Sensation wird: „I Can Only Imagine“.
Die wahre Erfolgsstory hinter dem Millionenhit der Band MercyMe „I Can Only Imagine“ erzählt die berührende Lebensgeschichte von Leadsänger Bart Millard, der sich seinen großen Traum hart erkämpfen musste und den Durchbruch erst schaffte, als er sich mit seinem herrischen Vater versöhnen und mit der schmerzlichen Vergangenheit abschließen konnte. Die mitreißende Musiker-Biografie ist zugleich ein Film, der Mut macht, an sich selbst zu glauben, nicht aufzugeben – und zu verzeihen.
In den USA entwickelte sich I CAN ONLY IMAGINE zum Phänomen: Auf nur 1600 Leinwänden gestartet, platzierte sich die Independent-Produktion sofort in den Top 3 der Kinocharts, direkt hinter den großen Blockbustern. Inzwischen hat das Biopic über 83 Millionen Dollar eingespielt und steht in den Top Ten der Jahresbestenliste. In den Hauptrollen überzeugen die stimmgewaltige Broadway-Entdeckung J. Michael Finley, Dennis Quaid und Country-Superstar Trace Adkins als cooler Manager von MercyMe. Das Regie-Duo Andrew und Jon Erwin wurde mit preisgekrönten Musikvideos bekannt und ist in der US-Musikszene eine feste Größe. Für Regisseur und Co-Autor Jon Erwin war I CAN ONLY IMAGINE ein Selbstgänger: „Man kennt den Song, aber nicht die Geschichte dahinter.“ Besagter Song ist „I Can Only Imagine“ von MercyMe, im Bereich Christian Contemporary (CC) der größte Hit aller Zeiten. Die wahre Geschichte hinter dem Erfolgsphänomen erzählt von MercyMe-Frontmann Bart Millard, der das Lied seinem verstorbenen Vater widmete, mit dem er sich erst kurz vor dessen Tod versöhnt hatte. „Das Thema Erlösung zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Filme“, sagt Regisseur Andrew Erwin, Jons Bruder. Für die Brüder, die sich als Erwin Brothers einen Namen gemacht haben, war I CAN ONLY IMAGINE bereits das dritte Projekt mit Produzent Kevin Downes. Auch er war sofort von dem Stoff überzeugt: „Ich kann es kaum erwarten, dass die Welt Barts Geschichte auf der Leinwand erlebt. Denn sie macht Mut und ich bin sicher, dass sie allen, die den Film sehen, Hoffnung schenken wird.“ Der Film kommt Ende September auch bei uns ins Kino.