Made in China

on Monday, 03 June 2019. Posted in Film

Regie: Julien Abraham

Made in China

Die französische Komödie „Made in China“ lässt Frédéric Chau einen jungen Fotografen verkörpern, der den Kontakt zu seiner Familie verloren hat, und wieder den Anschluss an seine chinesische Verwandschaft sucht. Doch obwohl er selbst Vater wird, macht sein eigener Vater ihm die Versöhnung schwer. Neben Chau agieren Bing Yin, Medi Sadoun und Julie De Bona in weiteren Rollen. Zur Story: Der junge Fotograf François hat zu seinen asiatischen Wurzeln nicht gerade das beste Verhältnis. Zehn Jahre ist es her, dass er nach einem Streit mit seinem Vater die Brücken zum chinesischen Teil von Paris abgebrochen hat. Erst als seine Freundin Sophie ihm mitteilt, dass er Vater wird, werden für François die Karten im großen Spiel mit der Identität neu gemischt. Er ahnt, dass er für sein Kind den Kontakt zu seiner Familie und ihren Traditionen erneuern muss. Mit seinem besten Freund Bruno als moralische Unterstützung wagt er sich zurück ins Chinatown von Paris, doch Bruno ist ein liebevoller Chaot, der sich spontan in François‘ Cousine verliebt und gedankenlos von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Von Tanten, Onkeln, Nichten und Neffen wird François mit Überschwang begrüßt. Nur sein Vater und sein kleiner Bruder, den er kaum kennt, zeigen kein Interesse am verlorenen Sohn. Der familiäre Neubeginn wird schwerer als gedacht. Obwohl auch François von Vergebung weit entfernt ist, muss er versuchen, das Herz seines Vaters zurückzugewinnen.
Seine Rolle in „Monsieur Claude und seine Töchter“ machte Frederic Chau zum Star, nun bewährt er sich als als Drehbuchautor mit einer Geschichte voller Wärme und wohlüberlegter Figurenzeichnung. „Made in China“ ist inspiriert von der wahren Geschichte seines Lebens – mit mut zur Dramatik und Lust an ausgefeilter Komik. Kommt am 18. Juli ins Kino.