Papillon

on Thursday, 26 July 2018. Posted in Film

Regie: Michael Noer

Papillon

Papillon, zu Deutsch: der Schmetterling, diesen Spitznamen trug Henri Charrière aufgrund der Schmetterling-Tätowierung auf seiner Brust. So ist auch sein autobiografischer Roman über seine Flucht von der Sträflingsinsel vor Südamerika, der 1970 veröffentlicht wurde und sich schnell zum Bestseller entwickelte. In der südamerikanischen Sträflingskolonie traf er 1933 ein und versuchte von dort mehrfach zu fliehen. Erst 1944 entkam er endgültig. Seine abenteuerliche Odyssee führt quer durch Kolumbien und Venezuela— wieviel davon wahr ist, hat Charrière mit ins Grab genommen. Doch egal, ob Fakt oder Fiktion — diese abenteuerliche Story ist ein idealer Filmstoff. Bereits kurz nach Veröffentlichung des Buches wurde die Geschichte mit Steve McQueen und Dustin Hoffman in den Hauptrollen 1973 verfilmt und war ein großer Erfolg. Jetzt kommt ein Remake von Michael Noer ins Kino - Charlie Hunnam schlüpft in die Rolle des Papillon, Rami Malek verkörpert den Fälscher Degas. Die Story bleibt gleich: Frankreich in den 1930er Jahren: Henri „Papillon“ Charrière (Charlie Hunnam) soll einen Mord begangen haben und wird, obwohl er unschuldig ist, zu lebenslanger Haft in der berüchtigten Strafkolonie St. Laurent in Französisch-Guayana verurteilt. Schon auf dem Weg nach St. Laurent begegnet er dem ebenfalls zu einer langen Haftstrafe verurteilten Fälscher Louis Dega (Rami Malek). Als dieser von anderen Häftlingen angegriffen wird, verteidigt ihn Papillon und die beiden unterschiedlichen Männer treffen schließlich eine Vereinbarung: Louis wird auch weiterhin von Papillon beschützt und unterstützt ihn im Gegenzug bei seiner geplanten Flucht. Während ihrer gemeinsamen Zeit im Straflager entwickelt sich so nach und nach eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen, dank der sich die Strapazen und die sadistischen Wärter einigermaßen ertragen lassen…
Läuft am 26. Juli im Kino an.