Aaron Brooks

on Monday, 04 February 2019. Posted in Nachschau

Kritik zum Konzert am 1. Februar im „Raven“ in Straubing

Aaron Brooks

Nachdem seine 2018 erschienene erste Soloplatte „Homunculus“ unsere Redaktion verzückt hat, hieß es die Rösser satteln und auf nach Straubing. Allein schon das Ambiente, einfach kultig. Wer das „Raven“ nicht kennt, sollte sich das Vergnügen mal gönnen. Man kann nur hoffen, dass diese Musikkneipe weiterhin dem glitzernden Plastik-Zeitgeist trotzt und auch in der Zukunft für hochinteressante Bands als Auftrittsort zur Verfügung steht. Aaron Brooks startete spartanisch, nur Gesang und Akustikgitarre -, nach einigen Songs enterte seine hervorragend eingespielte Band die Bühne und ließ es – mitunter – krachen. Der Gitarrist und Sänger wurde durch E-Bass, Drums, Piano, Cello und Violine unterstützt. Die Songauswahl war perfekt austariert, der Wechsel zwischen süffigen Balladen und rockigen Stücken passte, da kam keine Langeweile auf. Auch die zwei Coverversionen ließen aufhorchen: „Space Oddity“ (Bowie) und „Perfect Day“ (Lou Reed). Fazit: Aaron Brooks zeigte ein überzeugendes und packendes Konzert, mit einem eigenständigen melancholischen Sound, der ein wenig an Nick Cave oder gar die Doors erinnert. Was durchaus als Kompliment zu werten ist. (HuGe)
Fotokredit: HuGe