Georg Ringsgwandl

on Saturday, 28 December 2019. Posted in Nachschau

Kritik zum Konzert am 26. Dezember im Velodrom in Regensburg

Georg Ringsgwandl

Eigentlich war er ja mal Oberarzt der Kardiologie in Garmisch-Partenkirchen, doch bekannt wurde er als Punk-Qualtinger, Valentin des Rock'n'Roll, intellektueller Robin Hood, oder wie er sonst noch bezeichnet wurde: Georg Ringsgwandl. Letztes Jahr ist er 70 geworden und der schrille Entertainer von einst ist inzwischen zu einem (fast) seriösen bayerischen Liederdrechsler geworden, wie er bei seinem Konzert im Regensburger Velodrom am 26. Dezember zeigt. Er legt beim Konzert nicht mehr Rouge und Lippenstift auf – schrille Songs hat er nach wie vor im neuen Programm „Wuide unterwegs“. Und immer auch mal durchaus kritisches – wie bei „Digitales Proletariat“, „Dahoam ist net dahoam“ oder „Mein Hund wird falsch ernährt“. Natürlich sind auch alte Klassiker wie die Geschichte vom Treffen mit Lemmy beim Urologen im Programm und als eine der Zugaben gab’s dann auch „Nix mitnehma“. Zum Schluss gab's noch eine schräge Version von "Hühnerarsch sei wachsam". Begleitet von einem kompetenten Trio präsentierte der „Schorsch“ ein exzellentes Konzert zwischen Country, Funk & Rock sowie Stubenmusi. Oder wie Tom Tiger auf seinem facebook-Eintrag knapp & bündig schrieb: Tiefsinnig. Lustig. Lebensfroh. (no.men)
Fotokredit: no.men