Pristine

on Wednesday, 18 April 2018. Posted in Nachschau

Kritik zum Konzert am 10. April im Backstage in München

Pristine

Es ist erst ein halbes Jahr her, dass die Münchner The Legendary gemeinsam mit der norwegischen Retro-Combo Pristine den Backstage Club abrocken. Und wieder heizten die Münchner mit ihrem Rock mit Stoner-Einfluss gut ein, bevor dann Heidi Solheim mit ihren Jungs die Bühne übernahm. Am 4. April hatte die norwegische Retro-Combo PRISTINE ihre aktuelle Deutschland-Tour gestartet, am 10. April stand sie mit ihren Jungs auf der Bühne im Münchner Backstage, erstmal mit Ersatz-Keyboarder Hansi Enzensperger (der aus München stammt und den verhinderten Stammorganisten vertrat). Und es war eine tolle Show, bei der Heidi Solheim nicht nur ihre langen roten Haare wie Flammen wirbeln ließ, sondern vor allem musikalisch Glanzlichter gesetzt wurden. Los ging’s gleich mit „Sinner man“ (einem neuen Song), um dann mit Songs von „Ninja“, „Reboot“ und „No regrets“ weiterzurocken. Blues- und Classicrock bildet noch immer die Basis ihrer Musik, aber die Band spielt diesmal härter und präsenter, oft mit Ausflügen in die Psychedelic-Ära der späten 60er. Dazu kommt die kraftvolle Stimme der Frontfrau und Bandsängerin und Espen Elverum Jakobsen spielt eine sagenhafte Gitarre, die von der Grundstimmung und vom Sound frappierend oft an Jimi Hendrix erinnert, aber auch an Jimmy Page, wenn er die zwölfsaitige Gitarre bedient. Live ist diese Band eine absolute Wucht, mit enormer Power und Gefühl! Und das kommt vor allem in einem kleinen Club voll zur Geltung. Hoffentlich kommt sie auch beim nächsten Mal nach Regensburg!
Setlist Pristine:
1. Sinner man
2. The rebel song
3. All of my love
4. Reboot
5. Don’t save my soul
6. Sober
7. Pioneer
8. No regret
9. One good reason
10. Ghost chase
11. Ninja
12. Sophia
13. Derek
14. Bootie call
15. All I want is you