Yankees Groovegang feat. Thorsten Skringer

on Sunday, 17 November 2019. Posted in Nachschau

Kritik zum Konzert am 14. November m Leeren Beutel in Regensburg

Yankees Groovegang feat. Thorsten Skringer

Bekanntgeworden ist Thorsten Skringer durch sein Mitwirken bei den „Heavytones“. Das ist die Showband, die lange Jahre Stefan Raab in seiner TV-Total-Show musikalischen Glanz verlieh. Wenn der in Zwiesel aufgewachsene und in Regensburg musikalisch sozialisierte Saxophonist gemeinsam mit der „Groovegang“ des Gitarristen Yankee Meier im Leeren Beutel auf der Bühne steht, ist sofort klar: Hier wird nicht eklektizistisch im Jazz herumgekleckert – nein, hier wird soul- und funkmäßig geklotzt! Yankee Meier, der Gitarrist mit der Fender Stratocaster und Thorsten Skringer, der Saxophonist, sie wirken wie bei der Geburt getrennte Zwillinge. Beide brillieren sie auf ihrem Instrument. Und im souveränen Hans Attenberger am Bass, dem Funkydrummer Peter Kraus am Schlagzeug und dem ebenfalls solistisch brillierenden Tom Kölbl an den Tasten steht eine formidable Band zur Verfügung, die zweimal eine Stunde lang das Publikum mit Klassikern des Soulfunk wie „Chicken“ von Jaco Pastorius oder „Cantaloupe Island“ von Herbie Hancock abholt und einfängt. Sodass man sich am Ende eher in der Hitze eines Bluesclubs in Chicago wähnt - als im herbstnebelfeuchten Regensburg! (peg)
Fotokredit: Gerhard W.H. Schmidt