Alice Cooper

on Tuesday, 06 August 2019. Posted in Vorschau

1. Oktober, München, Olympiahalle, 20 Uhr

Alice Cooper

Auf seiner diesjährigen Deutschlandtour kann Schock-Rocker ALICE COOPER sein 50-jähriges Musikerjubiläum feiern. 1969 erschien das Debüt seiner gleichnamigen Band. Das runde Jubiläum Coopers, der zuletzt als Teil der Superstar-Truppe „The Hollywood Vampires“ hierzulande unterwegs war, ist ein guter Grund, jetzt wieder unter eigenem Namen aufzutreten. Ohnehin besitzt der Schock-Rocker inzwischen Kultstatus, den er sich mit spektakulären Shows hart erarbeitet hat. Unzählige Hits und Klassiker gehören für ihn dabei zum Pflichtprogramm, darunter „School’s Out“, „I’m Eighteen“, „Elected“, „Only Women Bleed“, „No More Mr. Nice Guy“, „Poison“ oder „Under My Wheels“. Zuletzt machte der Konzertmitschnitt. „A Paranormal Evening with Alice Cooper at the Olympia Paris“ eindrucksvoll deutlich, dass Alice Cooper und seine mit Gitarristin/Sängerin Nita Strauss, Bassist Chuck Garric, den Gitarristen/Sängern Ryan Roxie und Tommy Hendriksen sowie Schlagzeuger Glen Sobel besetzte Band auf der Bühne in ihrem Element sind. Die in theatralischem Rahmen eingebetteten Auftritte verdienen in der Tat die Bezeichnung ‚einzigartig‘, schließlich ist Alice Cooper der Erfinder des Schock-Rock. Außer vielen bekannten Songs wird es vermutlich sogar Neues zu hören geben! Kurz nach Beginn der Deutschlandtournee veröffentlicht Alice Cooper als Appetizer auf sein für 2020 geplantes nächstes Studio-Album ein Tribut an die Garage-Rock-Helden aus seiner Heimatstadt Detroit mit der EP „The Breadcrumbs“. Und es sieht nicht so aus, als ob er in Rente gehen will - im Interview mit dem Nachrichtensender N-TV meinte er: „Solange die Musik wirklich gut ist, kannst du alles sein, was Du willst: Dann kannst du die Musik auf die Bühne bringen und mit allem dekorieren, was du willst. Aber das Lied steht an erster Stelle. Der Kuchen kommt vor der Glasur. Und ich habe halt einen Kuchen mit sehr viel Glasur." Im Vorprogramm seines Show-Spektakels sind Black Stone Cherry zu hören.
Fotokredit: Rob Fenn