Michael Altinger

on Wednesday, 09 January 2019. Posted in Kultur

8.2., Aurelim, Lappersdorf, 20 Uhr

Michael Altinger

Viel hat er erreicht, der ewige Lausbub. Als diplomierter Sozialpädagoge hat er zuerst in diesem Beruf gearbeitet („nicht lange“). Doch schnell wurde er zum unfreiwilligen Lachtherapeuten ohne Zusatzverdienst, dafür mit ersten Auszeichnungen (u. a. Bayerischer Kabarettpreis, Senkrechtstarter 2001).  Seit dem Jahr 2016 ist der gebürtige Landshuter mit dem ersten Teil seiner Kabarett-Trilogie am Start. „Hell“ hat er ihn getauft und es geht darin um den Aufstieg aus der Monotonie der Vorstadt. Es geht um die Flucht aus der immer gleichen Abfolge von Arbeit, Alkohol, verpasstem Sport und eheähnlicher Endzeitgegnerschaft. In „Hell“ widmet sich Michael Altinger auch dem Wunsch vieler Menschen, zur Lichtgestalt zu werden. „Das Helle, das sind immer die anderen“, wusste schon Jean-Paul Sartre, oder war es Franz Beckenbauer? Es ist also ein weites Feld, das der Künstler hier beackert !
Zusammen mit seiner Einmann-Band Martin Julius Faber führt uns der erste Teil also ins Helle. Ob das der Himmel sein wird oder die lodernde Höllenglut, wird sich zeigen.
Fotokredit: Veranstalter/Martina Bogdahn