Neue Spitze für das Theater Regensburg

on Tuesday, 10 November 2020. Posted in Kultur

Der Verwaltungsrat des Theaters Regensburg hat Sebastian Ritschel als neuen Intendant und Dr. Matthias Schloderer zum neuen Kaufmännischen Vorstand bestellt.

Neue Spitze für das Theater Regensburg

Der Verwaltungsrat des Theaters Regensburg hat Sebastian Ritschel als neuen Intendant und Dr. Matthias Schloderer zum neuen Kaufmännischen Vorstand bestellt.
Sebastian Ritschel wird seine Tätigkeit am 1. September 2022 zur Spielzeit 2022/2023 in Regensburg beginnen und damit Nachfolger von Jens Neundorff von Enzberg, der ans Meininger Staatstheater wechselt.
Der 1980 in Düsseldorf geborene Ritschel schloss 2006 sein Magisterstudium der Musik- und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig ab. Als Leitender Dramaturg und Hausregisseur war er von 2006 bis 2016 am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist er Operndirektor und Leiter der Sparte Musiktheater an den Landesbühnen Sachsen. Als Regisseur und Ausstatter erarbeitete er sich in mehr als 55 Produktionen ein vielseitiges Repertoire in Oper, Operette und Musical.
Dr. Matthias Schloderer wird seine Tätigkeit voraussichtlich am 1. Februar 2021 aufnehmen und damit die Nachfolge von Waltraut Parisot antreten. Der 1983 in München geborene Schloderer ist seit mehreren Jahren im Kulturmanagement zuhause. Als promovierter Betriebswirt arbeitete er zunächst für Vivaldi Partners und für EY Ernst & Young. Seit September 2015 ist er an der Bayerischen Staatsoper tätig und verantwortet dort die Bereiche Strategisches Management und Marketing.

Die Verwaltungsratsvorsitzende des Theaters Regensburg, Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz Schwarzfischer, freut sich auf die kommende Zusammenarbeit: „Mit Herrn Ritschel und Herrn Dr. Schloderer gewinnen wir für unser Theater erfahrene und hoch motivierte Persönlichkeiten. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser Personalentscheidung die gemeinsame Erfolgsgeschichte des Theaters Regensburg weiterschreiben werden.“
Fotokredit: Pawel Sosnowski / LBD/Simon Koy