„Tempo Tempo – Bayern in den 1920ern“

on Friday, 02 October 2020. Posted in Kultur

Vom 26. September 2020 bis 7. Februar 2021 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg

„Tempo Tempo – Bayern in den 1920ern“

Das Museum der Bayerischen Geschichte beleuchtet die Weimarer Republik. Es zeigt sie als Epoche dynamischer Entwicklungen unter dem Motto "Tempo, Tempo - Bayern in den 1920ern" in einer Sonderausstellung. „Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken“, so der Schriftsteller Erich Kästner im Jahr 1928. Der Verkehr in den 1920er-Jahren in Bayern wurde zunehmend dichter und gefährlicher. Ampeln und Verkehrspolizisten regelten neuerdings das Nebeneinander von Fußgängern, Radlern und motorisierten Verkehrsteilnehmern. Das musste sich erst einspielen und die Unfallzahlen stiegen drastisch an. Verkehrsaufklärung tat not: Plakate und Filme riefen zu Vorsicht und Rücksicht auf. Die neue Mobilität und ihre Begleiterscheinung sind eines der vielen Themen, das in der Bayernausstellung „Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern“ aufgegriffen wird. Viele weitere Aspekte dieses kontroversen Jahrzehnts des Auf- und Umbruchs werden beleuchtet. Viele Originalexponate, Filme, Musikbeispiele und Hörstationen ermöglichen in der Bayernausstellung „Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern“ vom 26. September 2020 bis 7. Februar 2021 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg einen bunt gemischten Rundgang durch dieses Jahrzehnt. Die ideale Ergänzung stellt der Film zur Ausstellung dar, „Wartesaal. Das Schauspiel zur Ausstellung“. In rund 30 Minuten treffen sich Größen der bayerischen Kabarettszene in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Rollen in Wartesälen der 1920er-Jahre. Christoph Süß hinterfragt umringt von Luise Kinseher, Helmut Schleich, Christian Springer, Max Uthoff und Schauspielern des Münchner Volkstheaters verschiedenste Entwicklungen und Aspekte der Zeit.