Mother The Mountain

on Sunday, 01 November 2020. Posted in Musik

Bandfeature Noember 2020

Mother The Mountain

Sie gehören noch zu den jungen Nachwuchs-Bands in der Ratisbona, allerdings ist der Sound des Vierers stark retrolastig und vom Classic-Rock von Bands wie Wishbone Ash beeinflusst. Sie selbst sehen sich eher im Alternative-/Stoner-Rock verortet. Entstanden ist die Band, die sich nach einem Song von Towns van Zandt („Our Mother The Mountain“) benannt hat, schließlich Anfang 2017 als Trio aus den Resten der Stonerrock-Band "Lotus Weaver". Fast ein Jahr lang wurde fleißig an Songs geschraubt, bis Ende 2017 ein neues Bandmitglied dazu kam. Seitdem besteht die Band aus Tim, Benni, Marcel und Yannick  an Gitarre/Vocals, Lead-Gitarre, Bass und Drums. Ehrliche Texte, Prognosen und doch ab und an die Leichtigkeit des Lebens, das sind Themen die MOTHER THE MOUNTAIN aufzeigen. Und ob Stoner-, Alternative- oder Progressive-Rock, Funk oder Blues - all das wird mit geballter Ehrlichkeit präsentiert. Man höre nur mal „Lunatic Mind“ an, den ersten Song aus dem geplanten Debutalbum, das sie in den Room4Studios bei Johannes Wenisch aufnehmen. Das Tempo ist schleppend, das Arrangement wirklich sehr sauber und professionell, der Text eingängig. Die Jungs beherrschen ihr Handwerk! Dazu eine beeindruckende Kopfstimme, die fast schon Klaus-Meine-mäßig über den Riffs hängt. Zuletzt waren sie beim Jubiläumskonzert von Tana Nile im November 2019 in der Alten Mälzerei zu hören. Und spielerisch brauchten sich die Youngster da vor den alten Rock-Herren nicht zu verstecken. Zur Zeit stecken sie – wie fast alle Bands – in einer Zwangspause durch Corona, hoffentlich gibt’s bald Neues von ihnen zu hören.

Fotokredit: Band/Sparkasse