Woodstock: Three days of love and peace

on Monday, 01 October 2018. Posted in Buch

Julien Bitoun

Woodstock: Three days of love and peace

Woodstock – das waren drei Tage Live-Musik vom 15. bis 17. August 1969 mit 33 Konzerten. Dazu aber auch zwei Todesfälle und zwei Geburten, mehr als 250.000 Fans, die während der Anfahrt steckenblieben, eine Million Dollar Verlust, eine gewaltige Schlammwüste. Geplant wurde die „Woodstock Music and Art Fair“, wie das Festival ursprünglich hieß, für 50.000 Besucher. Stattdessen kamen 500.000 Hippies und Musikfans. Die Organisation brach zusammen, Verpflegung musste per Hubschrauber eingeflogen werden. Mitten im Chaos: die Musiker und Bands.Von Richie Havens, The Jefferson Airplane, The Who und Creedence Clearwater Revival bis zu Jimi Hendrix, Joe Cocker und Joan Baez wird jede einzelne Stunde Love and Peace unter die Lupe genommen. Dabei berücksichtigt der Musikjournalist Julien Bitoun, der für französische Musikmagazine wie Guitar Part und Guitare Xtreme schreibt, auch die Acts, die abgesagt wurden: Bob Dylan, Led Zeppelin oder die Beatles. Auch sie sind wichtig für ein tiefergehendes Verständnis von Woodstock, dem Hippie-Festival, das eine ganze Generation prägte. Zum 50. Jubiläum würdigt dieses Buch die historische und musikalische Leistung dieses Festivals. Das waren drei Tage, in denen die Gesetze vor den Toren der Stadt blieben, in denen 90 % der Hippies Hasch rauchten oder LSD einwarfen. Die Musiker bildeten hier keine Ausnahme. Carlos Santana beispielsweise, gerade 22 geworden, war bis zu seinem Auftritt immer noch auf dem Trip: „Woran ich mich erinnere, ist, dass der Hals meiner Gitarre sich anfühlte wie ein Zitteraal – er wollte einfach nicht starr bleiben.“ Sein Konzert wurde ein historischer Moment in der Musikgeschichte – wie so viele andere Erlebnisse auch, die Woodstock zu dem ultimativen Festival werden ließen. Zum Jubiläum ist es jetzt dieser Bildband erschienen, das Buch zur „Mutter aller Musikfestivals“, mit Berichten zu allen Musiker und Bands, allen Auftritte – auch die, die nicht stattfanden. Mit teilweise seltenen Fotos lässt dieser Bildband die besondere Atmosphäre des Festivals, das die Welt veränderte, wieder auferstehen und behält dabei die Auftritte im Fokus.