Amma

on Wednesday, 12 February 2020. Posted in CD

Puta Volcano

Amma

Sie spielen eine Mischung aus Grunge, Hard- und Stoner-Rock, haben eine Frau am Mikro und kommen aus Athen in Griechenland: Puta Volcano, der Vierer um Sängerin Anna „Luna“ Papathanasiou. Mit „Amma“ legen sie bereits ihren dritten Longplayer nach “Harmony Of Spheres” (2017) und “The Sun” (2015) mit zwölf Tracks vor, eingespielt in den Unreal Studios in Athen. Wie das klingt, hört man am besten bei „Primitive Date“, der Song, der bereits vorab ausgekoppelt wurde. Man hört da schon, dass sie von Bands wie Queens of the Stone Age, Alice in Chains, The Mars Volta oder Baroness beeinflusst sind. Auch Tool und Soundgarden standen hier hin und wieder Pate, und manchmal erinnern die Riffs auch an Black Sabbath. Das kann man über die Griechen im Info lesen: „‘Amma‘ is the latest offering from the quartet and finds them in a deeply reconciling phase between the introspective artistry and the energetic riffage delivery that both have been trademarks of their sound.“ Das trifft durchaus zu, die Stücke bewegen sich zwischen Kunstfertigkeit und powervollem Riffing, gleichzeitig zeigt die Band, dass sie auch für Neues offen ist. Das neue Studioalbum ist facettenreich und zeigt aufgrund der Vielfalt und Intensität der Songs eine breitgefächerte Palette an Sounds aus. Am 2. Mai kommen die Griechen nach Bayern und spielen im Feierwerk in München. (iota5 Records/The Orchard) P.Ro

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