At the burial vault

on Monday, 06 August 2018. Posted in CD

The Central Park

At the burial vault

Central Park aus München, seit den 80er aktiv, waren damals die Speerspitze der lokalen Prog-Szene. Und trotzdem dauerte es rekordverdächtige 23 Jahre bis 2006 das erste Album „unexpected“ veröffentlicht wurde. Dazwischen hatte sich die Band 1989 aufgelöst und erst 2005 wieder gegründet. Gegründet wurden Central Park 1983 von Artur Silber und Tastenmann Jochen Scheffter. Musikalisch waren sie von Emerson, Lake And Palmer, Yes, King Crimson, Gentle Giant, Deep Purple etc. beeinflusst. Die beiden Musiker eröffneten das in München inzwischen legendäre DownTown-Studio und hatten Lust auf eine fortschrittliche Band. Inzwischen hat sich einiges getan, zwei weitere Alben sind 2011 („Reflected“) und 2013 mit „Connect it – live“ erschienen. Ur-Mitglied Silber hat den Drumsessel an Hölger Röder abgegeben und statt Jannine Pusch ist jetzt Bärbel Körber die Frontfrau. Und zum 35-jährigen Bandjubiläum gibt’s jetzt ein neues Album mit acht neuen Tracks. Musikalisch bewegen sich die Münchner jetzt eher im melodischen Hardrock-Segment. So wundert es auch nicht, dass auch beim vorliegenden Jubiläumswerk „At the Burial Vault“ die ausufernden Instrumentalparts, epische Longtracks und Sonstiges, was eine typische Progscheibe ausmacht, nicht angetroffen werden. Im Wesentlichen, wie auch auf den Vorgängeralbe, legt man Wert auf knackige, rockige E-Gitarren und gelegentlich eingeworfene Piano-/Keyboard-Beiträge. Insgesamt eingängiger Rock mit zeitweise komplexeren Passagen. Ob akustisch oder  bombastisch rockig – Central Park machen mit diesem Album einen weiteren Schritt und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Am 10. August wird das neue Album „live on stage“ mit einem Konzert im Theatron im München Olympiapark vorgestellt. (Transformer/Cargo) P.Ro

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