Go to hell then turn left

on Monday, 02 September 2019. Posted in CD

Spermbirds

Go to hell then turn left

Seit über 35 Jahren gehören Spermbirds aus Köln in die Oberliga der europäischen Hardcore- und Punkszene. Das Debütalbum „Something To Prove“ mit Songs wie „My God Rides A Skateboard“ und „Try Again“ ließ die Band um den US-Amerikaner Lee Hollis Ende der 1980er Jahren schnell zur Kultband werden. Es folgten weitere Alben und Tourneen, der Ausstieg des Sängers, die Auflösung der Band 1996, drei Jahre später die Re-Union, wieder mit Lee Hollis, und wieder neue Alben und Tourneen. Jetzt veröffentlicht die Band neun Jahre nach "A Columbus Feeling" einen neuen Longplayer, möglicherweise sogar ihr letztes Studioalbum. “Go To Hell Then Turn Left” enthält 13 neue Songs, aufgenommen von Alex Ott im Paul Lincke Studio Berlin, gemischt und produziert von Steve Wiles im Geezer’s Palace und gemastert von Andi Jung in Berlin. Die Cover-Illustration stammt von Glenn Smith/Glenno Art, das Artwork Layout von Immi, der auch bei der Bonner Band Fluid To Gas spielt. Die vorab erschienene Single des Titelsongs setzt eine erste Duftmarke - schnell und melodisch, mit einem wie gewohnt ironischem Text von Lee Hollis. In diese Richtung geht auch das restliche Dutzend im typischen Spermbirds-Style: Intelligente, harte Punkstücke mit einprägsamen Melodien und treibenden Rhythmen aus einem Guss, mit den beißenden, sarkastischbösen Texten von Frontmann Lee Hollis. Damit kommen sie im Herbst auch auf Tour durch die Republik, das nächstgelegende Konzert geht am 16. November im „Green Haus“-Jugendzentrum in Schrobenhausen (in der Nähe von Ingolstadt) über die Bühne. (Rookie Records) P.Ro

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