Interstate 13

on Saturday, 01 June 2019. Posted in CD

Pretty Wild

Interstate 13

Look what the cat dragged in. Frei nach dem bekannten Song von Poison ploppte vor kurzem das neue, dritte Album der mir bis dato unbekannten schwedischen Band Pretty Wild in meinem Postfach auf. Der Name ist hier dann auch irgendwie Programm. Geboten wird klasse dargebotener Hard Rock der 80er Jahre a la Europe mit einem Spritzer Heavy Metal a la Pretty Maids, abgeschmeckt mit etwas Sleaze der Marke Firehouse usw. Wer sich mit der Mischung anfreunden kann liegt hier absolut richtig. Die Band hat technisch einiges auf der Pfanne, der Sänger erinnert zwar ab und zu an die Chipsmunks, hat aber genug Pep in der Stimme und irgendwann gewöhnt man sich auch dran. Produziert ist die Chose auch noch hervorragend. Herausheben will ich mal keinen der Songs, da das Album durchgehend richtig Spass macht, angefangen vom Europe-Soundalike „Let’s get it out“ über den Pretty Maids Gedächtnissong „Meant for Trouble“ (Track 12 „Break down the Walls“ könnte ebenfalls von den Dänen stammen) über eine tolle Halbballade „Wild and Free“ (später gibt es noch mit „Thanks to you“ eine richtige Ballade mit Streichern, die auch auf den ersten beiden Firehouse CDs eine Top Figur gemacht hätte). Die Mischung passt und ich werde mir die CD definitiv zulegen. Klare Kaufempfehlung mit starken fünf Punkten von meiner Seite. (Black Lodge Records/ Sound Pollution) HJH

*****

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal