Sacred Dreams

on Wednesday, 03 April 2019. Posted in CD

Josefin Öhrn + The Liberation

Sacred Dreams

Die in London lebende, usprünglich aus Stockhom stammende Josefin Öhrn veröffentlicht mit "Sacred Dreams" ihr drittes Album. Zu hören ist "Psychedelic Space Rock", garniert mit Elektronik Elementen. Tja, hiermit ist für mich eigentlich alles gesagt. Vielleicht bin ich die falsche Person für diese Rezension, da ich mit diesem Sound absolut nichts anfangen kann. An jeglicher Art von Musik interessiert, solange sie gut ist, höre ich mir pflichtbewusst jeden Song an. Der Opener "Feel the sun" ist einfach nur langweilig, so geht es weiter. "Hey little Boy" hat einen super Vibe aber leider muss ich sagen, dass der Gesang total langweilig ist. Die Dame ist keine Sängerin, haucht mit ihrem dünnen Stimmchen durch den atmosphärisch guten Song. Es ist nicht so, dass die Songs an sich nicht gut wären, ich kann aber keinen einzigen finden, der mich von vorne bis hinten mitnimmt. Auch bei "Baby come on" geht es mir so, er hat was - aber auch hier kann mich diese Stimme nicht mitnehmen. Die Nummern sind entweder mit dem bereits genannten Electric Beat wie bei "Honey Slumber" oder schrängelnden Gitarren garniert. Nichts wirklich Aufregendes, zwar gute Ansätze, die vom langweiligen und farblosen, leider auch ideenfreien, Gesang der Josefine Öhrn umrahmt sind. Es plätschert so dahin und wird leider nicht besser. Es ist mir ein Rätsel, wer sich so etwas anhört. Ich entschuldige mich bei den Freunden dieses Musikstils, aber für mich ist dies ein weiteres Beispiel für ein Album, das die Welt nicht braucht. Der Ausdruck "Psychedelic Space" wäre vielleicht treffend aber den Stil mit dem Wort "Rock" zu verbinden ist ein Sakrileg. (Rocket Recordings) Fud

** = banal

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