The Ghost Light

on Monday, 06 August 2018. Posted in CD

Theia

The Ghost Light

Drei blutjunge Bürscherl in taubengrauen Mod-Anzügen schauen leicht verkniffen vom offiziellen Pressefoto. Der Rezensent mutmaßt, naja, Engländer, die so Musik spielen, wie halt junge Engländer mit braven Frisuren und Retrokleidung so spielen. Also Schrammel-Indie mit Versatzstücken der britischen Popgeschichte von den Beatles, Kinks und Stones  bis hin zu den Stone Roses,  Oasis und Arctic Monkeys. Papperlapapp – das Album rockt frech und rotzig aus den Boxen - ZZ Top meets Melodic Punk, jedes Stück mit eingängigen Riffs und Refrains. Das macht sofort beste Laune und lässt einem nach den zehn Song fremdgesteuert auf den Repeatknopf drücken. Äh, und kennt noch jemand die famosen Screaming Blue Messiahs? So ähnlich, aber ganz anders. Und die oben angeführten BritPop Referenzen schwingen zwar ganz sacht im Hintergrund mit, und veredeln das erfrischende juvenile Abrotzen des Trios aus Burton-on-Trent noch um das ein oder andere Karat. Läuft heute Abend bei mir mehrfach laut mit BBBBBB ( Boombox am Badeweiher mit Bratwurst und Büchsenbier!) WDFD Records) aha

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal