The Sound of Dreams

on Thursday, 08 October 2020. Posted in CD

David Minasian

The Sound of Dreams

Oha, wenn das keine Progrock-Allstar-Besetzung ist! Mit dabei sind hier der wunderbare Justin Hayward (Mastermind der Moody Blues), Steve Hackett (Genesis), das Stimmwunder Annie Haslam (Renaissance), der YES-Bassist Billy Sherwood und dann auch noch der Alan Parsons-Leadsänger PJ Olsson etc. etc. Soweit so spannend, aber wer ist dieser David Minasian? Der hierzulande noch weniger bekannte Keyboarder, Sänger, Filmproduzent und Komponist veröffentlichte 2010 das hervorragendes Progrock-Album „Random Acts of Beauty“. Sein Film „The Story Behind Nights In White Satin“, gewann einen Preis und zwar den 'Best Documentary' award beim ‚Idyllwild International Festival of Cinema‘. Aufgrund der Freundschaft und Zusammenarbeit mit den MOODY BLUES - die mit traumhaften Songs wie „Nights in white Satin“, „Voices in the Sky“ und „Melancholy Man“ Weltruhm erlangten - darf vermutet werden, dass sich „The Sound of Dreams“ in ähnlichen Sphären bewegt. Die ersten sechs MOODY BLUES-Alben waren sowohl Trendsetter als auch hochdifferenzierte und melodische Meisterwerke, danach wurde es langweilig und kreative Ideen bzw. herausragende Kompositionen kamen nur noch punktuell. Auf „Sound of Dreams“ verlässt man erfreulicherweise die seichten Gewässer, die legendären Musiker können es natürlich immer noch und schaffen einen dichten und melodischen Progrock-Sound, der zwar nicht wirklich Neues bietet, jedoch Fans von GENESIS, BARCLAY JAMES HARVEST & Co. durchaus verzücken dürfte. Anspieltipp: „Twin Flights of Twilight“, da rocken sie – nach einem verträumten Akustikgitarren-Start - sogar mitunter richtig ab. (Golden Robot Records) HuGe

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