Eine ganz heisse Nummer 2.0

on Saturday, 29 February 2020. Posted in Video

Regie: Rainer Kaufmann

Eine ganz heisse Nummer 2.0

Wie der Filmtitel nahe legt ist „Eine ganz heiße Nummer 2.0" die Fortsetzung von „Eine ganz heiße Nummer". Damals konnten Waltraud (Gisela Schneeberger), Maria (Bettina Mittendorfer) und Lena (Rosalie Thomass) sich mit ihrer durchaus gewagten Geschäftsidee, als Telefonsexanbieter zu arbeiten, sich vor der drohenden Pleite ihres Lebensmittelladens im Dorf retten. Doch einige Zeit später steht es in ihrem Heimatdorf erneut schlecht: Viele Einwohner ziehen weg, es gibt immer weniger Arbeitsplätze und auch die Touristen blieben aus. Schuld an der ganzen Misere ist das fehlende Breitbandinternet, ohne das man heutzutage schnell den Anschluss verliert. Während die Männer des Dorfes auf eigene Faust versuchen, die nötigen Kabel zu verlegen, kommt Waltraud, Maria und Lena eine Idee: Sie wollen den Tanzwettbewerb im benachbarten Josefskirchen gewinnen und mit dem Preisgeld für die nötige Infrastruktur zahlen. Doch während sich die drei Damen eifrig auf ihren großen Tanzauftritt vorbereiten und dabei Unterstützung von niemand Geringerem als dem Jurymitglied Jorge Gonzalez persönlich bekommen, haben sie zugleich mit harter  Konkurrenz zu kämpfen: Moni (Franziska Schlattner), die Frau des Bürgermeisters, will das Preisgeld ebenfalls mit ihrem hochanständigen Trachtenverein abräumen. Das soll gut eineinhalb Stunden köstliche Unterhaltung versprechen. Zwar will der Regisseur auch in der Fortsetzung seines ironischen Heimatfilms von 2011, das Klischee zu brechen und gleichzeitig zu bedienen. Das Sequel kommt nicht an den Vorgänger heran, bietet eher Unterhaltung im Form von Schenkelklopferhumor. Gibt es ab dem 5. März fürs „Kino dahoam“!